- Das Kabarett der Zukunft -
Wo führt das noch alles hin? Tja, das wüssten Sie gerne und lesen vielleicht Horoskope oder beobachten die Sterne. Müssen Sie nicht, denn Andreas Etienne kommt bei seinem Blick in die Zukunft ohne jedes Hilfsmittel aus. Sein Rezept ist einfach: Machen Sie die Augen auf! Schalten Sie Ihren Verstand ein und stellen Sie sich vor, was passiert, wenn alles so weitergeht wie bisher - oder eben nicht...der fröhliche Irrsinn!
Kann es nicht auch wunderbar sein, wenn wir endlich alle unsere Daten untereinander ausgetauscht haben und es nix mehr zu klauen gibt? Wenn aus Bankautomaten Glücksspielautomaten geworden sind? Wenn wir uns durch die Welt beamen können. Wenn der Kühlschrank sich eher entscheiden kann als wir, was auf den Tisch kommt, der Agressions - Realisator unsere fiesesten Gedanken in die Tat umsetzt. Wenn Sex und Fortpflanzung klar voneinander getrennt sind, und der Traumpartner zielsicher weltweit gefunden wird? Wir erleben Frau Keltenbach, die ihren 80. Geburtstag mit ihrem digitalen Lover feiert und ihre Familie mit charmanter Hinterfotzigkeit im Griff hält... man liebt sie und man fürchtet sie! Aber Andreas Etienne behält auch den Wahnsinn der Gegenwart im Blick, geht schonungslos mit unseren Bankern ins Gericht, schickt 80% der Abgeordneten im Bundestag zurück an die Schule, und Berlusconi als Operettenfürst nach Liechtenstein. Was passiert, wenn schließlich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf der Bühne aufeinandertreffen? Die Zukunft hat begonnen und Andreas Etienne begegnet ihr mit einem fröhlich- hintersinnigen Anarchismus. Wir wissen, das Kabarett wird von der Wirklichkeit eingeholt. Wir können uns drauf freuen.
Regie: Walter
Muffler
Textcoaching: Eckart von Hirschhausen |
"Die Zuschauer bogen sich vor Lachen und Vergnügen. Andreas Etienne hatte wieder alle Register seines Könnens gezogen."
(Kölner Stadt-Anzeiger)
"Mit geballter Kraft sprudelte Andreas Etienne die Texte ohne Punkt und Komma hervor, in einem Tempo, dass das Publikum mit dem Lachen kaum hinterherkam. Mit viel Herz und dem ihm eigenen Einfühlungsvermögen karikiert Andreas Etienne Situationen und Menschen, die er beobachtet und analysiert hat."
(Rheinzeitung) |